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Я – Inga Lizengevic,
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„Sucht
// frei nach „Morphium" von M. Bulgakow
freie Produktion Berlin | Brotfabrik | Premiere 20.1.2011
Bühnenfassung und Regie von Inga Lizengevic
Mit: Margot Binder / Eckart Schönbeck
Bühne und Kostüme: Daniela Herzberg
Musik: Sebastian Deufel
"Es wäre sehr gut, wenn die Ärzte viele Medikamente an sich selbst ausprobieren könnten. Sie würden dann deren Wirkung viel besser einschätzen",

sagt Doktor Poljakow und macht es tatsächlich. Sein Leiden und seine Sehnsucht will er mit Morphium betäuben, voller Überzeugung, dass er nicht in die Falle einer neuen Sucht geraten wird. Das Stück ist eine Studie darüber, wie die Sucht einen Menschen in ihre Gewalt nimmt und ihn sich unterordnet. Und über den Selbstbetrug des Süchtigen, der durch den Zerfall seiner Persönlichkeit und seines Geistes nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen, die ihm am nächsten stehen ins Verderben stürzt.

Als Grundlage für das Bühnenstück dient eine stark biographisch geprägte Erzählung von Michail Bulgakow, dessen 120. Geburtstag im Jahr 2011 gefeiert wird.

„Die Theateradaption von Inga Lizengevic zeichnet den Weg in den völligen Zusammenbruch mit knappen Strichen, fast ohne Requisiten, die kleine Bühne geschickt mit wechselnden Lichtfokussen nutzend. Der immer engere Selbstzerstörungs- Kreislauf wird so gut beschrieben. Ein intensives Kammerspiel, ganz nah an den beiden Figuren."
Gerd Hartmann, Zitty 06/2011

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Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft
// von Swetlana Alexijewitsch
Produktion des LTT Tübingen | Premiere am 3.6.2011
Regie, Bühnenfassung, Bühne und Kostüme: Inga Lizengevic
Mit: Jessica Higgins
Musik: Sebastian Deufel
Monolog der weißrussischen Feuerwehrsgattin Ljudmila Ignatenko, die ihren während der Löscharbeiten in Tschernobyl verstrahlten Mann aus Liebe bis zum Tod begleitet.

"Ich weiß nicht, was ich erzählen soll ... Vom Tod oder von der Liebe? Oder ist das ein und dasselbe? So beginnt der Monolog "Eine einsame menschliche Stimme", in dem Ljudmila Ignatenko, Frau des umgekommenen Feuerwehrmannes Wassili Ignatenko, ihre Geschichte erzählt. Sie ist 23 Jahre alt, frisch verheiratet und im sechsten Monat schwanger, als ihr Mann am frühen Morgen des 26. April 1986 zu einem 2ganz normalen" Einsatz gerufen wird. Der Einsatzort ist das havarierte Kraftwerk Tschernobyl. Der erste "größte anzunehmende Unfall" in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie hat sich ereignet. 25 Jahre danach ist die Welt erneut mit einer Katastrophe ähnlichen Ausmaßes konfrontiert. Doch konnte man 1986 noch vieles auf die technologische Rückständigkeit und Schludrigkeit des Sowjetsystems schieben, zeigt sich in den Ereignissen von Fukushima die Unbeherrschbarkeit dieser Energieform glasklar. Endlich stürzt der Mythos vom "sauberen Atom" in sich zusammen, die zivilisierte Welt muss umdenken, ihre Werte und Gewohnheiten überprüfen. "Nur die Angst kann uns etwas lehren", schreibt Swetlana Alexijewitsch im Vorwort ihres 1997 ersterschienenen Buches, das im März diesen Jahres wieder aufgelegt wurde.

Критика
„Der Wechsel zwischen schwebend lyrischen Momenten, die ihre Liebe greifbar machen, und den rational erzahlenden Passagen, die das Grauen beim Namen nennen und die Gewalt der Ereignisse spuren lassen, werden mutig ausgespielt. Ungeheuer eindrucksvoll ist die lange Stille, die entsteht, da Jessica Higgins auf der Bühne eine Apfelsine isst, ein letztes Geschenk des Ehemannes, des „hochgradig verseuchten Objektes", wie er vom Krankenhauspersonal genannt wird, an seine Frau. Um den Worten mehr Raum zu schaffen, den Fokus auf Liebe und Tod immer wieder neu zu setzen, stützt Sebastian Deufel die Inszenierung mit ausgesuchten, akustischen Entsprechungen von scheinbarer Normalität, Gewissheit des Todes, seelische Qual oder zermürbendem Warten.

Große Leistung...


...Tschernobyl - eine Chronik der Zukunft" bringt den Schrecken und die Gewalt einer atomaren Katastrophe nahe und verlangt daher vom Zuschauer, weit über den Theaterabend hinaus, eine innere Stellungnahme. Zu dieser großen Leistung kann man allen Beteiligten nur gratulieren!...

...Über Interviews fand Swetlana Alexijewitsch zu einer Schilderung des Grauens mit einfachen, greifbaren und tief berührenden Worten. Diese in eine furchtlose, fokussierte, niemals ins Pathetische abgleitende Inszenierung zu übersetzen, ist Inga Lizengevic gelungen."



Augsburger Zeitung, 8. November 2011

Die einsamen Stimmen der Atomkatastrophe

(von Nue Ammann)

„Atmospharisch dicht und intensiv gelingt das der Inszenierung von Inga Lizengevic nach dem Buch von Swetlana Alexijewitsch am Landestheater Wurttemberg-Hohenzollern Tubingen Reutlingen (LTT)...


..In die Stille und Leere der Bühne wirft Sebastian Deufel, der die Musik kreiert hat, am Schlagzeug Töne und Geräusche, die authentisch die Verzweiflung in akustische Bilder übersetzen, die bis an die Schmerzgrenze gehen...


...Regisseurin Inga Lizengevic führt sensibel und eindrücklich ihre Protagonistin durch feine Tempiwechsel und glaubhaftes Spiel. Das ist mutig ausgespielt, lässt die Zeit und den Raum, etwa eine große Apfelsine – ein Geschenk aus den Händen des verseuchten Ehemannes – in aller Konsequenz zu essen...



...Die dramatischen Stimmungswechsel sind treffend, korrespondieren mit den drastischen Beschreibungen des Verlaufs der Strahlenkrankheit und finden in der aussagekräftigen Körpersprache, im beredten Spiel der Augen von Jessica Higgins ihre plastische, vielsagende Ausdrucksform"

Schwarzwalder Bote, 19. Juli 2011

Das Unbeschreibliche leise erzahlbar gemacht

(von Christoph Holbein)

„Eine gewisse Skepsis war im Vorfeld angebracht, ob sich ein Buch über die Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl für die Umsetzung auf einer Theaterbühne eignen würde. Nach 60 atmosphärisch dichten Minuten in der Minispielstätte des Landestheaters (LTT) Tübingen unterm Dach konnte man solcherlei Bedenken jedoch getrost beiseite schieben. Der weißrussischen, in Berlin lebenden Regisseurin Inga Lizengevic und der Schauspielerin Jessica Higgins ist es gelungen, den Monolog "Eine einsame menschliche Stimme", der dem 1997 erschienenen Buch von Svetlana Alexijewitsch entnommen wurde, in eine zutiefst berührende Erzählung zu verwandeln."

Reutlinger Nachrichten, 7. Juni 2011

Noch über den Tod hinaus

(von Jürgen Spiess)



„(...)Minutenlang schält und isst sie die Frucht - einer der ganz stillen Momente in der Inszenierung von Inga Lizengevic, von denen es wunderbarer Weise sehr viele gibt...



... Die Inszenierung vermeidet klug jede Rührseligkeit oder jeden Pathos, sie lässt die Worte dieser jungen Frau ganz für sich sprechen. Nur der Musiker Sebastian Deufel liefert dazu einzelne uneindeutige, irritierende Geräusche vom PC oder Schlagzeug. Wenn sich die Frau mit ihrem Mann zwischen Boden und Trommel imaginäre Klopfzeichen hin und her sendet, erzählt das ein kleines, schönes Detail."



Birgit Schmalmack vom 8.7.12 (Festival Kaltstart Hamburg)

Свободу не сдержать
документальный фильм Инги Лизенгевич

Подавление оппозиции, уничтожение свободной прессы, аресты несогласных, самовольство в судах, брутальная жестокость милиции, смертная казнь, возврат в эру сталинизма – вот уже 20 лет президент А. Лукошенко управляет страной железной рукой. Мало кто еще осмеливается в открытую высказывать свое мнение. Один из них – Лявон Вольский, фронтмен панк-рок-группы «Крамбамбуля». Официально он уже давно не может играть концерты, но и с запретами на выступление он обходится творчески. Фильм показывает музыкантов и фанатов группы «Крамбамбуля» и их харизматичного лидера во время концертов и в обыденной жизни, вскрывая, таким образом ситуацию в сегодняшней Беларуси.

Моя работа — texttexttexttexttexttexttexttext

. Я также успешно справляюсь с различными видами коммерческих проектов.
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